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Michael Pilipp – Der Selbstmord des Papstes

Autor: Michael Pilipp51BdOwsgl3L._SX326_BO1,204,203,200_
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Erschienen: 29. Januar 2016
ISBN-10: 1530291194
ISBN-13: 978-1530291199
Seitenzahl: 342 Seiten

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Ich habe das Buch „Der Selbstmord des Papstes“ vor wenigen Tagen das erste mal in der Hand gehalten.
Dieses Buch bekam ich vom Autoren direkt, mit einem Autogramm, was es direkt erst einmal zu einem besonderen in meiner Sammlung macht.
Der Autor schickte mir das Buch als ich von meinem Blog, während eines Gespräches, erzählte.

Ob ich das Buch im Laden gekauft hätte wenn ich es dort so gesehen hätte, kann ich ehrlich leider nicht beantworten. Das Cover hat durch aus etwas interessantes, mit der Schrift und dem T in Form eines Kreuzes. Der Rest des Covers ist für mich nicht ganz zu deuten. Ich kann nicht ganz nachvollziehen was mir das Bild sagen soll. Es spricht einen schon an und doch fehlt mir etwas.  Ich kann nur nicht direkt sagen was es ist.

Der Prolog ist sehr kurz gehalten und in meinen Augen fast überflüssig, man hätte hier durch aus etwas mehr schreiben können.  Die Neugierde wurde entweder schon durch den Klappentext geweckt oder aber es wirkt etwas lieblos hingeworfen diese Information.  Vielleicht hätte man hier schon direkt vom Hauptcharakter aus den Prolog schreiben können oder da die Zeitung ein wichtiger Faktor im Buch ist, das als Pressemitteilung schreiben können.

Wenn man das Buch beginnt, landet man ziemlich schnell in der Geschichte drin. Man wird im Grunde direkt hineingeworfen. Wenn ich oft auch etwas skeptisch wegen dieser Methode bin, hat es hier doch recht gut funktioniert. Man lernt die beiden Hauptcharaktere ein wenig kennen und doch sind sie für mich am Ende des Buches noch in manchen Punkten ein kleines Rätsel. Dies ist allerdings durch aus gut, den in einem einzigen Buch alle Geheimnisse zu erfahren wäre ja langweilig.

Die Geschichte wechselt hin und wieder den Ort und dem Autoren gelingt es sehr gut, das man aber immer mitkommt wo sich der Charakter eigentlich gerade befindet. In manchen Punkten fragt man sich ob der Autor doch etwas zu tief ins Glas des Pessimismus geschaut hat aber die Geschichte die er erzählt ergibt schon einen Sinn. Den auch wenn hier mit den negativsten Grundinstinkten der Menschen hantiert wird, so sind es doch die Instinkte die sehr schnell die Kontrolle übernehmen könnten.

Es ist eine relativ einfache Erdzählweise, daher kann man das Buch direkt einfach Anfangen selber wenn man mit dem Kopf gerade vielleicht nicht immer 100% bei der Sache ist. Wenn ich das Buch ein zweites mal gelesen habe, vermute ich noch Feinheiten zu finden die mir beim ersten mal entgangen sind. Die Geschichte ist spannend erzählt, der Anfang ist etwas träger bis man den zu dem eigentlich Punkt kommt. Dann geht es aber direkt auch richtig Rund.

Es ist wie beim Anstehen an eine Achterbahn, man sieht durch aus was auf einen zu kommt, irgendwann startet man mit der Achterbahn durch und es kommt noch aufregender als Anfangs gedacht. Der Autor spielt, wie ich finde, mit einigen Klischees, diese sind aber sehr gut platziert und durch aus nicht übertrieben. In vielen Situationen im Buch konnte man sich in die Hauptperson des Buches gut hinein versetzen und auch verstehen wieso er genau so gerade dachte.

Die Auflösung der Geschichte hat mich am Ende doch etwas überrascht und auch wenn es eine durch aus sehr schöne Geschichte ist muss ich sagen, habe ich doch mit etwas anderem gerechnet.

Der Titel des Buches ist provokativ gewählt und das Thema ist ein Stück relevant in dem Buch. Mir fällt kein besserer Titel für das Buch ein aber ich bin mir nicht sicher ob ich diesen Titel wirklich für genau das richtige halte.

Dem Autoren gelingt es sehr gut die einzelnen Gruppierungen in dem Buch recht gut darzustellen, wenn ich gerade bei der Zeitung die er in seinem Buch gewählt hat, denke die kommt etwas zu gut weg. Die Politische Lage ist sehr schön beschrieben und man kann ihr sehr gut folgen.

Jeder der gerne einen Krimi liest sollte diese Geschichte auf jeden Fall lesen. Wer etwas Spannung und Aktion verträgt, für den sollte es passen. Wer allerdings ein etwas schwaches Gemüt hat oder vielleicht lieber Liebesgeschichten liest, für den ist diese Geschichte nicht das richtige.
Anhänger des Christentums die ungern ihre Kirche in einer Geschichte wiederfinden wo sie nicht so sonderlich gut weg kommt, sollten das Buch vielleicht auch nicht unbedingt lesen.

Fazit:

Es ist eine Interessante Geschichte, der Autor schafft es sehr gut eine Fiktive Version von morgen zu erzählen. Die man sich aber auch erschreckender weise als Option von morgen vorstellen kann. Eine Version die man sich definitiv nicht wünscht. Die Ängste von heute und morgen kommen sehr gut zur Geltung und zeigen was passieren kann wen diese Ängste außer Kontrolle geraten.

Diese Ängste sind gut dargestellt und ich glaube so manch ein Politiker sollte das Buch vielleicht lesen um mal zu sehen was passieren könnte wenn sie nicht aufpassen wie sie mit der Bevölkerung und den Flüchtlingen umgehen. Ich werde auf den zweiten Teil der Reihe warten und auch diesen Lesen, dazu folgt dann erneut etwas von mir wenn es soweit ist. Der Auto jedenfalls wird in meiner Liste von „Lesenswerten Autoren“ bleiben.

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Suzanne Collins – Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele

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Copyright beim Oetinger Verlag

Originaltitel: The Hunger Games 1. The Hunger Games
Autor: Suzanne Collins
Übersetzer:Sylke Hachmeister
Verlag: Oetinger;
Erschienen: Auflage: 1 (17. Juli 2009)
ISBN: 978-3789132186
Seitenzahl: 416 Seiten

Das ich von den Büchern über Panem hörte ist schon einige Jahre her.  Meine kleine Schwester erzählte mir davon und es klang damals schon sehr Interessant. Jedoch war der Stapel an Büchern der davor gelesen werden wollte noch zu groß und ich dachte das es vielleicht doch nicht so meine Richtung ist. Nun sind die Filme zu den Büchern erschienen und ich gebe zu, das hat meine Vorstellungskraft was die Bücher betrifft ein wenig beeinflusst. Jedenfalls wenn es um kleinere Optische Details geht wie dem aussehen der Charaktere. Die Reihenfolge Film und dann Buch, hat vor wie Nachteile aber ich denke was das betrifft werde ich mal einen eigenen Beitrag zu dem Thema schreiben.

Ich wusste also schon gewisse Details weil ich sie schon im Film gesehen habe und doch ist ein Buch immer etwas anders als ein Film. Ich habe dieses Buch verschlungen und das trotz der Tatsache das ich ja schon wusste wie es ausgeht. Der Unterschied zwischen Buch und Film ist nun nicht so gravierend wie bei anderen Buchverfilmungen aber es sind Details. Es ist ein durch aus sehr interessantes Buch, es ist spannend geschrieben. Man lernt die Charaktere kennen und ich habe auch in diesem Buch mit gelitten.  Katniss Everdeen ist eine faszinierende Persönlichkeit, sie durch diese Geschichte zu begleiten. Ihre Sorgen zu teilen und ihre Ängste. Ihre Wünsche und Hoffnungen zu sehen.

Ob ich das Buch gekauft hätte wenn ich nicht schon Details gewusst hätte, ich weiß es nicht.  Das Cover hat etwas interessantes an sich. Man sieht nur eines der beiden Augen und doch hat dieser Blick etwas an sich das man schwer weg sehen kann. Die Blätter lassen das ganze geheimnisvoll wirken und die Schrift ist sehr schön dazu gewählt. Allerdings muss ich sagen finde ich die beiden Bluts tropfen auf dem Cover irgendwie deplatziert. Sie sind sehr Dezent gehalten und doch offensichtlich genug das man sie sehen muss. Ich denke das sie aber auf dem Cover nicht wirklich gut wirken, da sie weder das geheimnisvolle unterstreichen noch selbst aktiv  etwas präsentieren kann.

Da das Buch die Tribute heißt, muss ich aber zugeben das es an manchen Punkten auch interessant gewesen wäre über die anderen Tribute ebenso mehr zu erfahren als das man nur die Gedanken und Sorgen und Katniss mitbekommt. Es ist schade und ich hoffe in den weiteren Teilen und vielleicht weiteren Büchern noch mehr auch über die anderen Tribute zu erfahren. Die kleine Rue ist mir persönlich zum auch ans Herz gewachsen, sicherlich hat ihr Tod seinen Sinn und Zweck, er musste passieren aber noch ein paar Details mehr über sie wären schön gewesen.

Mein Fazit also: Dieses Buch ist jedem zu Empfehlen der gerne ließt. Ich würde hier nicht mal ein spezielles Genre angeben. Den das Buch bietet von allem etwas, ein bisschen was von der Liebe, von Angst, dem Tod und einem großen Kampf. Es gibt Stellen die für jemanden mit ganz schwachen Nerven nichts ist und einem kleinen Kind würde ich das Buch vielleicht auch noch nicht geben aber es lohnt sich.

 

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Alja Rachmanowa – Im Schatten des Zarenhofes

Autor: Alja Rachmanowa
Übersetzer:  Aus dem russischen Manuskript von Dr. Arnulf von Hoyer
Verlag: Wien : Buchgemeinschaft Donauland; Gütersloh : Bertelsmann; Stuttgart : Europ. Bildungsgemeinschaft; Berlin, Darmstadt, Wien : Dt. Buch-Gemeinschaft
Erschienen:1973
ASIN: B00C3ZOU2E
Seitenzahl: 382 Seiten

Ich liebe Sie – sollt ich´s verbergen?
Doch meine Hand besitzt ein anderer,
Und ewig bleib ich ihm treu!
Tatjana in Puschkins „Eugen Onegin“

Erstes Zitat im Buch

Dieses Buch befindet sich schon seit einigen Jahren in meinem Besitz und es gehört zu jenen Büchern die mich gefunden haben. Ich hatte in der Schule das Wahlfach „Literatur“ und da wird gerade gemeinsam eine Biographie gelesen hatten, über die ich später noch berichte, sollte nun jeder für sich eine Vorstellen. Nun war also eigentlich die Frage welches Buch nehme ich, es gibt mehr als genug Biographien auf dieser Welt und viele davon sind vermutlich sehr lesenswert. Einige Tage bevor meine Lehrerin mir diesen Auftrag gegeben hatte, war mir auf einem Flomarkt dieses Buch in die Hand gefallen. Der Einband war nicht mehr vorhanden und ich sah daher nur die blanke Rote Hülle auf dem Buchrücken stand der Titel. Im Schatten des Zarenhofes in schwarzer Schrift.

Was mich am Ende wirklich bewogen hat dieses Buch zu kaufen, ich weiß es nicht mehr. Jedoch war es der reinste Glückstreffer gewesen. In den letzten Jahren habe ich das Buch mehr als ein mal gelesen und es sorgte auch dafür das ich mir ein weiteres Buch kaufte.

Es ist eine Romanbiographie über den Russischen Dichter Alexander Puschkin, der zu seiner Zeit ein großer russischer Dichter war. Nun bei einer Biographie ist es ja eigentlich so, sofern man nicht gerade von einer Berühmten Person ein Buch liest das gerade von ihr selber Veröffentlicht wurde, ist die Person um die es geht sehr oft schon tot. In dem Fall von Alexander Puschkin sind das schon ein paar Jahre mehr die der gute Mann tot ist. Ich habe aber bei dem Buch des öfteren da gesessen und mir gedacht das er diese Entscheidung so nicht treffen dürfte, das er doch bitte einen anderen Weg gehen möge. Die Autorin hat es sehr gut verstanden die Ehejahre von Puschkin sehr gut zu beschreiben und um die geht es in dem Buch. Nun ist das ganze ja nun wieder so lange her das sicherlich einige Details davon etwas verschwommen sind und man nicht alles auf die Goldwaage legen sollte aber es gab doch die ein oder andere Person der ich zu gerne den Hals umgedreht hätte.

Die Autorin hat es sehr gut geschafft das man bei diesem Buch mit fiebert, man lernt den Dichter Puschkin kennen und ich persönlich mochte den Mann sehr. Er war so Blind vor Liebe das er die eigentliche Liebe und sein eigentliches Glück so vollkommen übersehen hat. Das Buch beginnt damit wie er seine Frau das erste mal sieht, sich in diese Madonna wie er sie nennt verliebt und dann um ihre Hand bittet.  Wenn der gute Mann doch rechtzeitig erkannt hätte das eigentlich jemand anders ihn viel glücklicher hätte machen können aber damals war die Liebe etwas anderes als heute. Auf diesen Seiten lernte ich den Dichter kennen und kaufte mir daher auf sein größtes Werk das Buch Eugen Onegin, tragisch an diesem Buch ist das hier ein Duell beschrieben wird, das ganz ähnlich seinem eigenen Duell abgelaufen ist.

Die Warnungen vor der eigentlichen Hochzeit, wie sich seine Braut ihm gegenüber verhält hätten ausreichen sollen um ihn davon abzubringen. Die Liebe macht aber halt Blind und zu Lebzeiten Puschkins waren vermutlich einige Frauen etwas kühler. Man findet sich sehr gut in die Geschichte rein, erlebt wie er um ihre Hand anhält, sie heiratet und dann mit Schreck irgendwann miterleben muss wie seine Frau zwar die Liebe kennen lernt allerdings nicht mit ihm.  Das dies kein gutes Ende nehmen kann war nun vorher zu sehen. Unter den Titeln der einzelnen Kapitel steht auch immer ein Jahr und ein Ort wo das ganze statt findet.  Immer wieder geht sie in einzelnen Passagen auf Briefe ein, die von einzelnen Personen geschrieben wurden.

Es gab zahlreiche Männer die an der Ehefrau Puschkins ein Interesse zeigten, darunter war auch der Russische Zar. Je weiter ich in dem Buch kam um so weniger konnte ich aber diese Frau leiden und auch wenn Puschkin auf seinem Sterbebett ihr verzieh, konnte man als aufmerksamer Leser das nur schwer tun. Die würdevolle Art wie dieser Mann seinem eigenen Tod begegnet ist fand ich ganz erstaunlich und ein wenig tröstlich das er sich von den Personen die er liebte und schätzte sich verabschieden konnte. Einen solchen Todeskampf wünsche ich niemandem und ich vermute wäre der Mann in der heutigen Zeit so verletzt worden hätten die Ärzte mehr für ihn tun können. Was mich persönlich dann aber am Ende mit am meisten berührt hat war als er seiner Schwägerin, die Frau die ihn wohl am meisten geliebt hat, seinen Rosenkranz geben lies.

Fazit:

Das Leben von Alexander Puschkin gehört eindeutig zu denen, die tragisch Endeten. Das zeigt wie so oft das die besten Tragödien doch das Leben selber schreibt. In diesem Buch ist diese Tragödie sehr gut dargestellt. Es scheint nichts übertrieben und ich würde vermuten das es sehr gut recherchiert ist. Wer ein Fan der Russischen Literatur ist sollte dieses Buch unbedingt lesen, wer eine gute Biographie zu schätzen weiß ebenso. Sollte jemand aber eher zu viel Aktion neigen oder die klassische Liebesgeschichte bevorzugen, der sollte sich vielleicht überlegen ob das Buch wirklich das richtige für ihn ist. Dieses Buch wird man vermutlich nicht als Ebook irgendwo finden und ich glaube die Exemplare die es davon noch zu kaufen gibt sind auch etwas rar. Dennoch ist es ein Buch das sich zu lesen lohnt.

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Nora Roberts – Im Schatten der Wälder

Originaltitel: The SearchIm schatten der Wälder
Autor: Nora Roberts
Übersetzer: Margarethe van Pée
Verlag: Blanvalet
Erschienen: 04/2011
ISBN: 978-3-7645-0400-7
Seitenzahl: 541 Seiten

Rot wie die Liebe.
Rot wie die Wut.
Rot wie der Tod.

Das Buch habe ich letztes Jahr auf einem Flohmarkt gefunden.
Der erste Blick auf das Cover sagte mir direkt, das ich es haben will.
Ich finde das Cover hat durch aus etwas geheimnisvolles an sich,  etwas Mystisches das einem einige Geheimnisse verspricht. Der rote Schal in der unteren Ecke fällt allerdings finde ich kaum auf. Er ist wie der Schatten auf dem Bild, dezent genug dargestellt um das geheimnisvolle zu unterstreichen und es nicht zu erdrücken. Der Aufkleber das dies ein Spiegelbestseller ist hat mich bei dem ganzen weniger Interessiert, da ich nicht sagen kann in wie weit der Spiegel gute Bücher vorschlagen kann.

Es ist mein erstes Buch von Nora Roberts aber es wird bestimmt nicht mein letztes sein.  Ihre Art zu schreiben gefällt mir. Ich habe dieses Buch in der Kategorie: Liebesroman wiedergefunden gehabt und kann dies aber irgendwie nicht so ganz unterschreiben. Ein wichtiger Bestandteil dieses Buches ist definitiv die Liebe, dennoch würde ich nicht soweit gehen und sagen das es ein Liebesroman ist. Die Art und weise wie in diesem Buch mit der Liebe umgegangen wird und auch wie sie dargestellt wird ist viel pragmatischer als ich es von den typischen Liebesromanen gewohnt bin.  Ich würde das Buch durch aus eher in die Kategorie eines Krimis passt. Ein Liebhaber von Hunden dürfte aber durch aus auch seinen Spaß an diesem Buch haben, sofern er keine schwachen nerven hat.

Das Buch ist  in drei große Teile, mit mehreren Unterkapiteln, unterteilt. Bisher kannte ich eher die Bücher welche viele Kapitel haben oder das mehrere Bücher in einem veröffentlicht wurden,  daher war diese Unterteilung für mich bewusst mal etwas neues. Ich fand sie aber durch aus gut gewählt und jedes der drei Teile wurde mit einem neuen Zitat eingeleitet.

Auf den ersten Seiten habe ich noch ein paar mal auf den Klappentext geschaut um wen es sich nochmal bei der Hauptperson handelt, später wurde es aber doch immer klarer. Der Einstieg ist gut gewählt und zeigt unsere Hauptperson direkt in einer typischen Szene ohne aber den Fokus sofort auf sie zu ziehen. Fiona ist eine finde ich sehr starke Persönlichkeit, mit einem verdammt großen Dickschädel und dem Wunsch nicht das Opfer zu sein. Dies führt aber auch dazu das sie sich in manchen Situationen etwas verrennt. Die Art wie sie sich benimmt und wem sie Vertraut ist sehr glaubhaft und schön beschrieben. Sie ist durch aus eine Frau die ich gerne kennenlernen würde und ebenso wie Simon wurde auch ich von ihr fasziniert. Das die beiden zueinander finden, sagt ja eigentlich schon der Kurztext zu dem Buch und dennoch ist die Art wie die Zwei zueinander finden nicht so typisch wie erwartet. Es ist zum Teil unglaublich pragmatisch und das macht auch den Charme des Charakters Simon aus. Der Punkt warum das keine typische Liebesgeschichte ist, beginnt schon einmal damit das beide Charaktere sich eigentlich entschieden haben, sich nicht verlieben zu wollen. Das dies in der Regel immer irgendwie schief geht ist eigentlich immer klar. Doch während bei den meisten Geschichten die verliebten dann durch einen großen knall feststellen das sie einander lieben und durch eben diesen knall sich auch wirklich erst verlieben, schleicht sich die Liebe in diesem Fall doch erst langsam an.

Die Frage wann den unsere liebe Fiona endlich auf den Bösewicht trifft hat mich Seite um Seite voran getrieben. In so manch einem Buch habe ich dann tatsächlich einfach ein paar Seiten vor geblättert und später diese Passagen dann nachgeholt, doch hier habe ich nicht eine einzige Seite übersprungen. Neben den beiden Hauptpersonen, haben sich die drei Hunde von ihr, Bogart, Peck und Newman als auch der kleine Welpe von Simon, Jaws in mein Herz geschlichen.  Die Tatsache das diese drei ausgewachsenen großen Hunde bei dieser Frau wirklich aufs Wort hören und schon bei einem bösen Blick von ihr reagieren, zeigt deutlich dass das Selbstvertrauen welches Fiona an den Tag legt durch aus gerechtfertigt ist. Es gab mehr als eine Szene wo ich schmunzeln oder gar lachen musste, was die ganze Geschichte auflockert.

Für Frauen die ein dunklen Fleck in ihrer Vergangenheit haben der sie belastet kann dies denke ich ein Buch sein, das einem Kraft spendet sofern man es schafft sich mit der Hauptperson zu identifizieren. Ich finde es persönlich recht einfach sich mit Fiona auf eine Stufe zu stellen. Die Kraft und der Kampfgeist den die Charaktere an den Tag legen gefällt mir sehr. Was ich auch sehr schön finde ist das der Bösewicht in diesem Fall eigentlich sogar zwei, nicht einfach nur Böse sind. Nora geht zwar nur beiläufig auf die eigentlichen Gründe ein, welche die Täter haben, doch werden sie nicht als Monster dargestellt die kein Motiv für ihre Tat haben.  Das verleiht dem Bösen ein Gesicht und sorgt dafür das man diese Charaktere zwar nicht unbedingt mag aber vielleicht doch ein klein wenig versteht für das was sie tun.

Mein Fazit also:

Das Buch ist definitiv Lesenswert, für Leute mit einer ausgeprägten Fantasie empfehle ich aber das Buch nicht unbedingt als Nachtlektüre auszuwählen. Es kann durch aus sich in die Träume schleichen und dort ein leicht gruseliges Gefühl  hinterlassen. Wer auf schnulzige Liebesromane steht sollte aber von diesem Buch eher Abstand nehmen, auch Personen die ganz schwache Nerven haben sollten das Buch eher meiden.Das Buch verspricht nichts was es nicht auch halten kann. Ich habe die Sammlung von Nora noch nicht durchgesehen, aber ich wäre an einer Fortsetzung nicht abgeneigt.

 

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Die Welt der Bücher

Hallo meine lieben,

dies wird mein erster eigener Blog. Das Design ist noch lange nicht fertig und doch möchte ich wenigstens schon einmal den ersten Text schreiben.books-308785_640

Die Welt der Bücher, es ist eine Welt in der sich viele von uns bewegen. Einige versinken gerade zu in dieser Welt, andere kratzen nur leicht an der Oberfläche. Ich weiß nicht mehr genau wann ich mich eigentlich in diese Welt verirrt habe. Nun ist sie aber ein fester Bestandteil von mir und ich möchte diese Welt mit euch teilen.

Ich bin keine Rory Gilmore, wie einige sie kennen aus der Serie Gilmore Girls. Ich bin aber auch ein großer Bücherfan. Ich möchte auf dieser Seite euch mitteilen, welche Bücher ich gerade lese, welche Bücher ich schon gelesen habe. Ich werde darüber schreiben, wie ich diese Bücher gefunden habe oder wie ich manchmal denke, das die Bücher mich gefunden haben. Wie ich das Buch finde, warum ich das Buch toll finde und manchmal auch was mich daran so sehr Inspiriert.

Mein Traum ist es eigentlich selber mal eine große Autorin zu werden, wie meine großen Vorbilder zu denen zb. die Autorin Marion Zimmer Bradley gehört. Ihr dürft mir immer wieder gerne auch ein Buch empfehlen und ich werde es dann auf meine Liste setzen und schauen das ich es ebenso lese.

Vielleicht findet ihr Inspiration dabei was für ein Buch ihr als nächstes Lesen solltet, vielleicht Bestätigung in euren eignen Gedanken zu den Büchern. Selbst wenn ich mal etwas negatives über ein Buch schreiben sollte und ich vermute das werde ich bestimmt, den es gibt nicht nur schöne Bücher so soll euch das aber nicht davon abhalten diese Bücher dennoch zu lesen. Wenn ihr mal eine andere Meinung zu einem Buch habt, teilt mir das gerne mit.

Das war es für den Anfang von mir. Als nächstes werde ich eine Liste mit Büchern schreiben, die ich schon gelesen habe und welche ich noch lesen möchte.

Liebe Grüße

Eure

Ina

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