Archiv für den Monat: November 2015

Alja Rachmanowa – Im Schatten des Zarenhofes

Autor: Alja Rachmanowa
Übersetzer:  Aus dem russischen Manuskript von Dr. Arnulf von Hoyer
Verlag: Wien : Buchgemeinschaft Donauland; Gütersloh : Bertelsmann; Stuttgart : Europ. Bildungsgemeinschaft; Berlin, Darmstadt, Wien : Dt. Buch-Gemeinschaft
Erschienen:1973
ASIN: B00C3ZOU2E
Seitenzahl: 382 Seiten

Ich liebe Sie – sollt ich´s verbergen?
Doch meine Hand besitzt ein anderer,
Und ewig bleib ich ihm treu!
Tatjana in Puschkins „Eugen Onegin“

Erstes Zitat im Buch

Dieses Buch befindet sich schon seit einigen Jahren in meinem Besitz und es gehört zu jenen Büchern die mich gefunden haben. Ich hatte in der Schule das Wahlfach „Literatur“ und da wird gerade gemeinsam eine Biographie gelesen hatten, über die ich später noch berichte, sollte nun jeder für sich eine Vorstellen. Nun war also eigentlich die Frage welches Buch nehme ich, es gibt mehr als genug Biographien auf dieser Welt und viele davon sind vermutlich sehr lesenswert. Einige Tage bevor meine Lehrerin mir diesen Auftrag gegeben hatte, war mir auf einem Flomarkt dieses Buch in die Hand gefallen. Der Einband war nicht mehr vorhanden und ich sah daher nur die blanke Rote Hülle auf dem Buchrücken stand der Titel. Im Schatten des Zarenhofes in schwarzer Schrift.

Was mich am Ende wirklich bewogen hat dieses Buch zu kaufen, ich weiß es nicht mehr. Jedoch war es der reinste Glückstreffer gewesen. In den letzten Jahren habe ich das Buch mehr als ein mal gelesen und es sorgte auch dafür das ich mir ein weiteres Buch kaufte.

Es ist eine Romanbiographie über den Russischen Dichter Alexander Puschkin, der zu seiner Zeit ein großer russischer Dichter war. Nun bei einer Biographie ist es ja eigentlich so, sofern man nicht gerade von einer Berühmten Person ein Buch liest das gerade von ihr selber Veröffentlicht wurde, ist die Person um die es geht sehr oft schon tot. In dem Fall von Alexander Puschkin sind das schon ein paar Jahre mehr die der gute Mann tot ist. Ich habe aber bei dem Buch des öfteren da gesessen und mir gedacht das er diese Entscheidung so nicht treffen dürfte, das er doch bitte einen anderen Weg gehen möge. Die Autorin hat es sehr gut verstanden die Ehejahre von Puschkin sehr gut zu beschreiben und um die geht es in dem Buch. Nun ist das ganze ja nun wieder so lange her das sicherlich einige Details davon etwas verschwommen sind und man nicht alles auf die Goldwaage legen sollte aber es gab doch die ein oder andere Person der ich zu gerne den Hals umgedreht hätte.

Die Autorin hat es sehr gut geschafft das man bei diesem Buch mit fiebert, man lernt den Dichter Puschkin kennen und ich persönlich mochte den Mann sehr. Er war so Blind vor Liebe das er die eigentliche Liebe und sein eigentliches Glück so vollkommen übersehen hat. Das Buch beginnt damit wie er seine Frau das erste mal sieht, sich in diese Madonna wie er sie nennt verliebt und dann um ihre Hand bittet.  Wenn der gute Mann doch rechtzeitig erkannt hätte das eigentlich jemand anders ihn viel glücklicher hätte machen können aber damals war die Liebe etwas anderes als heute. Auf diesen Seiten lernte ich den Dichter kennen und kaufte mir daher auf sein größtes Werk das Buch Eugen Onegin, tragisch an diesem Buch ist das hier ein Duell beschrieben wird, das ganz ähnlich seinem eigenen Duell abgelaufen ist.

Die Warnungen vor der eigentlichen Hochzeit, wie sich seine Braut ihm gegenüber verhält hätten ausreichen sollen um ihn davon abzubringen. Die Liebe macht aber halt Blind und zu Lebzeiten Puschkins waren vermutlich einige Frauen etwas kühler. Man findet sich sehr gut in die Geschichte rein, erlebt wie er um ihre Hand anhält, sie heiratet und dann mit Schreck irgendwann miterleben muss wie seine Frau zwar die Liebe kennen lernt allerdings nicht mit ihm.  Das dies kein gutes Ende nehmen kann war nun vorher zu sehen. Unter den Titeln der einzelnen Kapitel steht auch immer ein Jahr und ein Ort wo das ganze statt findet.  Immer wieder geht sie in einzelnen Passagen auf Briefe ein, die von einzelnen Personen geschrieben wurden.

Es gab zahlreiche Männer die an der Ehefrau Puschkins ein Interesse zeigten, darunter war auch der Russische Zar. Je weiter ich in dem Buch kam um so weniger konnte ich aber diese Frau leiden und auch wenn Puschkin auf seinem Sterbebett ihr verzieh, konnte man als aufmerksamer Leser das nur schwer tun. Die würdevolle Art wie dieser Mann seinem eigenen Tod begegnet ist fand ich ganz erstaunlich und ein wenig tröstlich das er sich von den Personen die er liebte und schätzte sich verabschieden konnte. Einen solchen Todeskampf wünsche ich niemandem und ich vermute wäre der Mann in der heutigen Zeit so verletzt worden hätten die Ärzte mehr für ihn tun können. Was mich persönlich dann aber am Ende mit am meisten berührt hat war als er seiner Schwägerin, die Frau die ihn wohl am meisten geliebt hat, seinen Rosenkranz geben lies.

Fazit:

Das Leben von Alexander Puschkin gehört eindeutig zu denen, die tragisch Endeten. Das zeigt wie so oft das die besten Tragödien doch das Leben selber schreibt. In diesem Buch ist diese Tragödie sehr gut dargestellt. Es scheint nichts übertrieben und ich würde vermuten das es sehr gut recherchiert ist. Wer ein Fan der Russischen Literatur ist sollte dieses Buch unbedingt lesen, wer eine gute Biographie zu schätzen weiß ebenso. Sollte jemand aber eher zu viel Aktion neigen oder die klassische Liebesgeschichte bevorzugen, der sollte sich vielleicht überlegen ob das Buch wirklich das richtige für ihn ist. Dieses Buch wird man vermutlich nicht als Ebook irgendwo finden und ich glaube die Exemplare die es davon noch zu kaufen gibt sind auch etwas rar. Dennoch ist es ein Buch das sich zu lesen lohnt.

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Tanja Wilhelmus – UR-LICHT: All-Eine, zurück zu mir selbst

Autor:Tanja Wilhelmus91iPmmNoHpL._SL1500_
Verlag: MASOU-Verlag (30. Juni 2015)
Erschienen: 04/2011
ASIN: B010QPBTLW
Seitenzahl:  404 Seiten

 

Als ich meinen Blog eröffnete und der Autorin davon erzählte bat sie mich direkt doch auch ein Beitrag zu ihrem Buch zu schreiben. Ich war im ersten Moment überrascht, wer der mit einem Blog beginnt kann schon direkt sagen das ein Autor sie um so was bittet. Nun ich fühlte mich unglaublich geehrt und nach dem ich gerade ein Buch beendet hatte, wollte ich ihr diesen gefallen auch direkt tun. Zufall war es wohl keiner das ich wenige Tage zuvor das Buch über den Kindle Account heruntergeladen hatte und es auf meinem Kindle daher nur noch darauf wartete das ich es begann.

Mit einem Kindle ein Buch zu lesen ist nicht das selbe wie wenn man es richtig in den Händen hält, es beginnt schon einmal damit das man kein Gefühl dafür hat wie dick dieses Buch eigentlich ist.  Ich muss aber auch sagen das dieses Buch selbst wenn ich es vermutlich in den Händen gehalten hätte, diesmal die Dicke mir wenig gesagt hätte.

Während ich mit diesem Blogeintrag beginne weil ein Teil mir einfach sagt, das ich doch schon einmal anfangen sollte, bin ich mit dem Buch noch nicht einmal bis zur Hälfte fertig. Nun fragt ihr euch sicher wieso schreibt sie schon über ein Buch das sie ja noch nicht fertig hat.

Es sind verschiedene Gründe wieso ich nun hier schon schreibe und ich werde den Beitrag dann je weiter ich mit dem Buch voran komme auch Updaten aber dies ist keines der Bücher die man beginnt, zügig durchliest und dann weitermacht wie bisher. Dies ist ein Buch das wie ich finde etwas besonderes ist. Ich habe so ein Buch noch nicht gelesen, ich habe einige Bücher gelesen aber das hier ist etwas vollkommen anderes. Das liegt nicht alleine an der Tatsache das ich mit der Autorin schon einmal telefoniert habe, sondern daran das dieses Buch mich auf eine Art berührt wie es noch kein Buch vorher getan hatte.

Ich mag die Was wäre wenn spiele, die sie in diesem Buch macht und bisher habe ich diese Spiele immer mitgespielt und meine Gedanken weg laufen lassen dabei, ich nehme mir die Zeit und ehe ich weiter lese will ich meinen Gedanken diese Zeit auch immer lassen. Das alleine ist schon einer der Gründe wieso ich länger für das Buch brauche.

Ich habe meinen Kindle also in die Hand genommen und begonnen zu lesen und immer wieder erwischte ich mich dabei wie ich mich fragte ob das eine fiktive Geschichte oder Wirklichkeit ist und ich kann mich noch immer nicht vollständig entscheiden. Ich bin in dieses Buch eingetaucht und ich denke das wir jeder der dieses Buch beginnt ebenso. Es erinnert mich ein wenig an die Unendliche Geschichte wo es heißt wenn man das Buch beginnt wird es einen verändern. Man kann dieses Buch nicht zweimal auf die gleiche Weise lesen und ich behaupte das auch von diesem Buch. Es beginnt mich zu verändern, meine Gedanken hinterfragen Dinge, ich hinterfrage mich. Nicht das dies etwas vollkommen neues für mich wäre, mich selber zu hinterfragen doch aufgrund eines Buches mich so stark zu hinterfragen ist was neues. Das ist ein weiterer Grund warum ich jetzt schon beginne zu schreiben, weil ich einfach hoffe das ich wenn ich beginne zu schreiben ein Teil meiner Gedanken soweit los werde das ich immerhin meinen eigenen Alltag wieder weiter machen kann. Wie Tanja in dem Buch so gut schreibt, damit ich weiterhin funktioniere. Es ist vieles was zum Nachdenken anregt in diesem Buch und ich werde sicherlich kein anderes Buch anfassen bevor ich es beendet habe. Dennoch will ich mir erst einmal die Zeit dafür nehmen, den dieses Buch verdient diese Aufmerksamkeit und ich selber verdiene diese Aufmerksamkeit. Nun fragt ihr euch sicher, was hat das mit der Aufmerksamkeit zu tun die man sich selber gibt. Kann ein Buch einen so sehr beeinflussen das man beim Lesen nicht nur dem Buch sondern auch sich selber diese Aufmerksamkeit schenkt?

Bisher bin ich bei meinen Büchern immer in die Welt eingetaucht die der Autor vorgab, habe das selbe erlebt wie der Charakter, mit ihm gelitten, geliebt, Freude empfunden, Trauer und Glück. Dieses Buch aber verändert einen selber und nun könnte man sicherlich fragen ob das gut ist. Zu diesem Zeitpunkt kann ich diese Frage noch nicht vollständig beantworten. Ich denke schon das es etwas gutes ist wenn man sich selber in Frage stellt, nur was wird mit uns geschehen wenn wir uns auf eine Reise begeben auf die wir nicht vorbereitet sind. Mir schwirren noch so viele Gedanken zu diesem Buch im Kopf herum, einige Fragen die ich vielleicht der Autorin noch stellen werde. Fragen die ich mir aber auch selber noch stellen werde.

Nun werde ich mich erst mal wieder dem normalen Leben widmen, ich werde weiterhin funktionieren und mir immer wieder die Zeit nehmen in diesem Buch weiter zu kommen. Es folgt daher in wenigen Tagen ein Update…..

Mein Fazit bisher jedenfalls….. Es ist mehr als Lesenswert doch nichts für Leute die nicht bereit sind, sich selber in Frage zu stellen, die Welt in Frage zu stellen. Die in ihren Köpfen festsitzen und das Träumen verlernt haben.

Update:

Nun habe ich es geschafft, ich habe das Buch zu ende gelesen und ich werde wohl in nächster Zeit viel zum Nachdenken haben. Das meiste was es über das Buch zu sagen gibt habe ich schon gesagt. Ich bleibe dabei, es ist etwas besonderes und man sollte es lesen wenn man Bereit dazu ist. Nun die Frage wann weiß man das man für etwas bereit ist? Das ist eine gute Frage und die Antwort ist ganz einfach. Irgendwann wird man es wissen. Dieses Buch wird einem ins Gedächtnis springen und sagen das es von dir nun gelesen werden will. Vielleicht hast du es schon und kamst nur nie zum Lesen. Lass die Zeit und über eile nichts. Ich habe von einigen Leuten gelesen die sagten, ich habe das Buch nicht aus den Händen gelegt, nun leider ist das eine Aussage die ich über viele Bücher lese und es gibt Szenen da habe ich das bei manchen Büchern gehabt. Ich behaupte aber das es nicht das wichtige ist das Buch gar nicht aus der Hand zu legen. Das wichtigste ist das Buch aus der Hand zu legen aber mit seinen Gedanken noch im Buch zu sein. Seine Gedanken von dem Buch begleiten zu lassen.

Ich bin mir folgender Dinge nun vollkommen bewusst, eines Tages werde ich der Autorin gegenüber stehen. Ich weiß noch nicht wann und wo es sein wird, aber ich bin mir sicher eines Tages werden wir uns gegenüber stehen. Sie hat mich verändert und das ist auch gut so. Sie hat mich aber auch zu einem Selbst von mir zurück geführt das ich lange nicht mehr gesehen habe, vielleicht werde ich irgendwann darüber was schreiben, vielleicht aber auch nicht. Dies ist vermutlich die umfassendste Review zu einem Buch, ich bisher gesehen habe ohne das ein einziges Wort aus dem Buch kopiert wurde.

Da ich nicht genau weiß wie ich diesen Text am besten Beenden soll ohne das es einfach ein plötzliches Ende gibt füge ich nun noch ein Bild hinzu. Für Runa…… Danke

https://pixabay.com/de/lilie-symbol-fleur-de-lis-fleur-de-937638/
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Nora Roberts – Im Schatten der Wälder

Originaltitel: The SearchIm schatten der Wälder
Autor: Nora Roberts
Übersetzer: Margarethe van Pée
Verlag: Blanvalet
Erschienen: 04/2011
ISBN: 978-3-7645-0400-7
Seitenzahl: 541 Seiten

Rot wie die Liebe.
Rot wie die Wut.
Rot wie der Tod.

Das Buch habe ich letztes Jahr auf einem Flohmarkt gefunden.
Der erste Blick auf das Cover sagte mir direkt, das ich es haben will.
Ich finde das Cover hat durch aus etwas geheimnisvolles an sich,  etwas Mystisches das einem einige Geheimnisse verspricht. Der rote Schal in der unteren Ecke fällt allerdings finde ich kaum auf. Er ist wie der Schatten auf dem Bild, dezent genug dargestellt um das geheimnisvolle zu unterstreichen und es nicht zu erdrücken. Der Aufkleber das dies ein Spiegelbestseller ist hat mich bei dem ganzen weniger Interessiert, da ich nicht sagen kann in wie weit der Spiegel gute Bücher vorschlagen kann.

Es ist mein erstes Buch von Nora Roberts aber es wird bestimmt nicht mein letztes sein.  Ihre Art zu schreiben gefällt mir. Ich habe dieses Buch in der Kategorie: Liebesroman wiedergefunden gehabt und kann dies aber irgendwie nicht so ganz unterschreiben. Ein wichtiger Bestandteil dieses Buches ist definitiv die Liebe, dennoch würde ich nicht soweit gehen und sagen das es ein Liebesroman ist. Die Art und weise wie in diesem Buch mit der Liebe umgegangen wird und auch wie sie dargestellt wird ist viel pragmatischer als ich es von den typischen Liebesromanen gewohnt bin.  Ich würde das Buch durch aus eher in die Kategorie eines Krimis passt. Ein Liebhaber von Hunden dürfte aber durch aus auch seinen Spaß an diesem Buch haben, sofern er keine schwachen nerven hat.

Das Buch ist  in drei große Teile, mit mehreren Unterkapiteln, unterteilt. Bisher kannte ich eher die Bücher welche viele Kapitel haben oder das mehrere Bücher in einem veröffentlicht wurden,  daher war diese Unterteilung für mich bewusst mal etwas neues. Ich fand sie aber durch aus gut gewählt und jedes der drei Teile wurde mit einem neuen Zitat eingeleitet.

Auf den ersten Seiten habe ich noch ein paar mal auf den Klappentext geschaut um wen es sich nochmal bei der Hauptperson handelt, später wurde es aber doch immer klarer. Der Einstieg ist gut gewählt und zeigt unsere Hauptperson direkt in einer typischen Szene ohne aber den Fokus sofort auf sie zu ziehen. Fiona ist eine finde ich sehr starke Persönlichkeit, mit einem verdammt großen Dickschädel und dem Wunsch nicht das Opfer zu sein. Dies führt aber auch dazu das sie sich in manchen Situationen etwas verrennt. Die Art wie sie sich benimmt und wem sie Vertraut ist sehr glaubhaft und schön beschrieben. Sie ist durch aus eine Frau die ich gerne kennenlernen würde und ebenso wie Simon wurde auch ich von ihr fasziniert. Das die beiden zueinander finden, sagt ja eigentlich schon der Kurztext zu dem Buch und dennoch ist die Art wie die Zwei zueinander finden nicht so typisch wie erwartet. Es ist zum Teil unglaublich pragmatisch und das macht auch den Charme des Charakters Simon aus. Der Punkt warum das keine typische Liebesgeschichte ist, beginnt schon einmal damit das beide Charaktere sich eigentlich entschieden haben, sich nicht verlieben zu wollen. Das dies in der Regel immer irgendwie schief geht ist eigentlich immer klar. Doch während bei den meisten Geschichten die verliebten dann durch einen großen knall feststellen das sie einander lieben und durch eben diesen knall sich auch wirklich erst verlieben, schleicht sich die Liebe in diesem Fall doch erst langsam an.

Die Frage wann den unsere liebe Fiona endlich auf den Bösewicht trifft hat mich Seite um Seite voran getrieben. In so manch einem Buch habe ich dann tatsächlich einfach ein paar Seiten vor geblättert und später diese Passagen dann nachgeholt, doch hier habe ich nicht eine einzige Seite übersprungen. Neben den beiden Hauptpersonen, haben sich die drei Hunde von ihr, Bogart, Peck und Newman als auch der kleine Welpe von Simon, Jaws in mein Herz geschlichen.  Die Tatsache das diese drei ausgewachsenen großen Hunde bei dieser Frau wirklich aufs Wort hören und schon bei einem bösen Blick von ihr reagieren, zeigt deutlich dass das Selbstvertrauen welches Fiona an den Tag legt durch aus gerechtfertigt ist. Es gab mehr als eine Szene wo ich schmunzeln oder gar lachen musste, was die ganze Geschichte auflockert.

Für Frauen die ein dunklen Fleck in ihrer Vergangenheit haben der sie belastet kann dies denke ich ein Buch sein, das einem Kraft spendet sofern man es schafft sich mit der Hauptperson zu identifizieren. Ich finde es persönlich recht einfach sich mit Fiona auf eine Stufe zu stellen. Die Kraft und der Kampfgeist den die Charaktere an den Tag legen gefällt mir sehr. Was ich auch sehr schön finde ist das der Bösewicht in diesem Fall eigentlich sogar zwei, nicht einfach nur Böse sind. Nora geht zwar nur beiläufig auf die eigentlichen Gründe ein, welche die Täter haben, doch werden sie nicht als Monster dargestellt die kein Motiv für ihre Tat haben.  Das verleiht dem Bösen ein Gesicht und sorgt dafür das man diese Charaktere zwar nicht unbedingt mag aber vielleicht doch ein klein wenig versteht für das was sie tun.

Mein Fazit also:

Das Buch ist definitiv Lesenswert, für Leute mit einer ausgeprägten Fantasie empfehle ich aber das Buch nicht unbedingt als Nachtlektüre auszuwählen. Es kann durch aus sich in die Träume schleichen und dort ein leicht gruseliges Gefühl  hinterlassen. Wer auf schnulzige Liebesromane steht sollte aber von diesem Buch eher Abstand nehmen, auch Personen die ganz schwache Nerven haben sollten das Buch eher meiden.Das Buch verspricht nichts was es nicht auch halten kann. Ich habe die Sammlung von Nora noch nicht durchgesehen, aber ich wäre an einer Fortsetzung nicht abgeneigt.

 

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Die Welt der Bücher

Hallo meine lieben,

dies wird mein erster eigener Blog. Das Design ist noch lange nicht fertig und doch möchte ich wenigstens schon einmal den ersten Text schreiben.books-308785_640

Die Welt der Bücher, es ist eine Welt in der sich viele von uns bewegen. Einige versinken gerade zu in dieser Welt, andere kratzen nur leicht an der Oberfläche. Ich weiß nicht mehr genau wann ich mich eigentlich in diese Welt verirrt habe. Nun ist sie aber ein fester Bestandteil von mir und ich möchte diese Welt mit euch teilen.

Ich bin keine Rory Gilmore, wie einige sie kennen aus der Serie Gilmore Girls. Ich bin aber auch ein großer Bücherfan. Ich möchte auf dieser Seite euch mitteilen, welche Bücher ich gerade lese, welche Bücher ich schon gelesen habe. Ich werde darüber schreiben, wie ich diese Bücher gefunden habe oder wie ich manchmal denke, das die Bücher mich gefunden haben. Wie ich das Buch finde, warum ich das Buch toll finde und manchmal auch was mich daran so sehr Inspiriert.

Mein Traum ist es eigentlich selber mal eine große Autorin zu werden, wie meine großen Vorbilder zu denen zb. die Autorin Marion Zimmer Bradley gehört. Ihr dürft mir immer wieder gerne auch ein Buch empfehlen und ich werde es dann auf meine Liste setzen und schauen das ich es ebenso lese.

Vielleicht findet ihr Inspiration dabei was für ein Buch ihr als nächstes Lesen solltet, vielleicht Bestätigung in euren eignen Gedanken zu den Büchern. Selbst wenn ich mal etwas negatives über ein Buch schreiben sollte und ich vermute das werde ich bestimmt, den es gibt nicht nur schöne Bücher so soll euch das aber nicht davon abhalten diese Bücher dennoch zu lesen. Wenn ihr mal eine andere Meinung zu einem Buch habt, teilt mir das gerne mit.

Das war es für den Anfang von mir. Als nächstes werde ich eine Liste mit Büchern schreiben, die ich schon gelesen habe und welche ich noch lesen möchte.

Liebe Grüße

Eure

Ina

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